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Samstag, 30. Januar 2016

Lillesol & Pelle - Nähwettbewerb - mein Beitrag

Seit nun bald zwei Wochen ist der Rock schon im Einsatz. Vor lauter Zwischenfällen, wie sie nun mal im wahren Leben vorkommen, war es nicht möglich, eher Fotos zu machen. Nun war es aber so weit. Leider hat mich schon wieder eine Erkältung den ganzen gestrigen Tag auf das Sofa gefesselt. Ich bin noch etwas bematscht in der Birne. Verzeiht mir also, wenn ich etwas wirr rüber komme. (das bin ich grad)

Aber von Anfang an. Jeans sammel ich und verarbeite sie auch sehr gerne, um daraus Taschen zu machen. Diese Tasche z.B. habe ich mir vor 2,5 Jahren gemacht. Sie flackt seit dem in meiner Handtasche rum und es fehlt ihr an nix. Da schleppe ich die Notfallkügelchen für die Kinder mit rum, sowie Pflaster und Kopfschmerztabletten.

Hier habe ich mal eine Handvoll Täschchen gemacht, die super in der Schultasche das Allerwichtigste beherbergen, als da wäre der Hausschlüssel, die Bahnfahrkarte, der Chip für die Mensa... Denn, gleicht nicht das Chaos einer Schultasche dem Chaos einer Handtasche?

Ich meine schon! :-)


Und dann war da auch schon mal eine Hose, die zu einem Rock wurde. Auch damals hatte Julia den Impuls gegeben.

Zwischen all den Wünschen, die ich meinen Kunden erfülle, war nun aber mal wieder der Wunsch etwas für et Kleen zu machen. Da kam also die Jeans der Großen in Größe 156 mit defektem Reißverschluss grad recht und auch der Nähwettbewerb bei Julia. Ich dachte, dass es sicher mehr Zeit in Anspruch nehmen würde, wenn ich einen neuen Reißer einbaue, als wenn ich ein neues Kleidungsstück zimmer. Naja, das hat nicht so ganz geklappt.

Das Schnittmuster Lillesol basic No. 11 Knopfrock (Gr. 140) bildete die Grundlage. Vorsichtig habe ich den Bund von der Jeans abgetrennt, um möglichst viel Stoff zu haben. Dann habe ich das Schnittmuster aufgelegt. Ich wollte gerne die Taschen nutzen. Um dies möglich zu machen habe ich die Streifen 1 und 2 zuerst geschnitten und habe auch hier versucht, so viel Stoff wie möglich zu erhalten. Um die Knopfleiste zu machen, also von hinten zu verstärken, musste ich dann bei der einen Seite einen anderen Stoff verwenden, weil er nicht gereicht hätte.

Stück 3 und 4 habe ich aus dem unteren Hosenbein geschnitten und dran genäht. Alle Stoffstücke, die ich genutzt habe, habe ich mit der Overlock erst umkettelt und dann mit der Maschine genäht, die Nähte auseinandergebügelt und dann erst weiter gearbeitet.

Für die Rückseite des Rockes hat die Hose übrigens fast genug Stoff geboten. allein das kleine Dreieck blieb erst offen.


Dahinein habe ich einfach von hinten ein Stückchen Stoff genäht, das sich Missi ausgesucht hatte. Den Bund musste ich aus zwei Teilen stückeln und schaut man genau hin, sieht man, dass die Hose schon mal eine Loch hatte und geflickt worden war. :-)

An den Bund sind noch Schlaufen aus Webband gekommen. So kann hier zur Not ein Gürtel getragen werden. Diese habe ich erst angenäht und dann erst den Bund an den Rock montiert.

Die Dekoration hat sich Missi auch selber ausgesucht. Auch wenn es mehr nach Feuerwerk aussieht, sollten es eigentlich Pusteblumen sein. Diese sind mit meinem Weihnachtsgeschenk geplottet. Hauptsache schön bunt und glitzerig. Die Glitzersteine mussten auch unbedingt sein.


So und nun ab damit zu Julia und dem Nähwettbewerb. Ich würde mich sehr freuen, wenn ich die ein oder andere Stimme in den nächsten Tagen sammeln könnte. Die Preise bei Julia sind allesamt toll, die anderen Kreationen allerdings auch ;-)

Ich wünsche Euch ein schöne Wochenende!

Dienstag, 26. Januar 2016

Weihnachtsproduktion 2015 - Nachlese

Warum ich in der Vorweihnachtszeit nicht so sehr zum Bloggen kam, war natürlich die Tatsache, dass ich ordentlich zu tun hatte mit der Produktion für meinen Shop. Ich habe meinen DaWanda-Shop zwar für personalisierte Aufträge schon um Nikolaus geschlossen, aber ich hatte noch genug Produktionen offen, um bis zur letzten Minute vor Weihnachten zu nähen. (ok, da waren auch ein paar familiäre Nettigkeiten dabei)

Man könnte sich fragen, warum ich mir das antue. Naja, das ist wohl das Risiko, dass man eingeht, wenn man sich dazu entschließt die Näherei gewerblich zu machen. Dann ist es nun mal so, dass das größte Geschäft vor Weihnachten läuft. Mein Schicksal ist, dass ich viel Personalisiertes in meinem Shop anbiete, dass ich à la minute anfertige. Dass handgemachte Sachen gerne zu Weihnachten verschenkt werden, kann ich auch gut nachvollziehen. Von allen Seiten kommen Anfragen von Großeltern und Tanten... Die Kinder haben schon alles, da möchte man sicher gehen, dass die Kinder nicht das dritte Gesellschaftsspiel bekommt und das Kinderzimmer noch voller gepackt wird. Da ist doch so ein Becki-Shirt oder ein Becki-Kissen was Besonderes.

Es kommt aber auch schon mal vor, dass ich "Großaufträge" abwickel. So hatte ich inzwischen diverse Bestellungen aus Arztpraxen oder Kanzleien, die ihren Mitarbeitern ein persönliches Geschenk zugute kommen lassen wollten. Auch bei der Bestellung, die ich noch schnell mit dem Handy fotografiert habe, bevor sie zum Doc ging, sollte dies nur eine kleine Aufmerksamkeit sein. Na? Ist klar an welche Art von Praxis das ging, oder?

Leider habe ich viele Produkte nur eben schnell mit dem Handy fotografiert. Das ein oder andere werde ich Euch demnächst noch zeigen.

Liebe Arztpraxen und Kanzleien! Wenn Ihr also mal was Persönliches für Eure Mitarbeiter herstellen lassen wollt, könnt Ihr die Bestellung gerne auch per Mail an mich platzieren! ;-)


Dienstag, 19. Januar 2016

Selber machen - Lesezeichen

Heute zeige ich Euch, worüber sich die Paten der Kinder beim letzten Weihnachtsfest freuen dürften. Es gab ein Lesezeichen des Patenkindes für Tanten und Onkel. Das ist zwar fieselige Arbeit, aber man braucht nicht viel dazu. Ihr benötigt:

  • ein lustiges Foto
  • Schere 
  • Bändchen
  • Laminiergerät (oder eine Nachbarin, die eines hat :-) - Danke noch mal!)
  • evtl. Klebe-Sternchen

Also, wenn es mal schnell gehen muss, ist das der Tipp!

Idee kam aus dem www. Woher genau weiß ich nicht mehr. Viel Spaß beim Nachmachen!


Freitag, 15. Januar 2016

Friday-Flowerday # 1/2016

Hey - Freitag - Blumentag! Ich bin dabei! Unspektakulär mit dem mitgenommenen Strauß vom Discounter. Manchmal muss es schnell gehen und die Tulpen sahen mich so an, als ob sie zu uns wollten... Daneben steht noch meine schöne getöpferte Vase, die ich letztes Jahr zum Geburtstag bekommen habe. In ihr stecken Lerchenzweige und Grünzeug, dass auch noch gelblich blüht. Ich bin mir sicher Astrid weiß, was es ist?! Es ist irgendein "Beerenkraut", glaube ich.


Naja und von Weihnachten steht noch die kleine Krippe aus Olivenholz, die wir uns mal in einer sehr traurigen Situation gekauft haben. Der Weihnachtsbaum steht in seinem Topf bereits vor der Tür und wartet auf sein Plätzchen im Garten. So und jetzt ab damit zu Helga, die wieder Blümelein sammelt.


Und jetzt noch das Gesamtbild mit den neuen alten Silbertabletts, die mich an meine erste "Karriere" in einem ehrwürdigen alten Hotel in Bonn-Bad Godesberg erinnert. Da haben wir uns mit silbernen Michkännchen und Zuckerdosen ziemlich einen abgeschleppt. An den Kaffeekannen konnte man sich ordentlich die Finger verbrennen. Huaaahh und wenn die Kanne dann noch kurz unter einer Wärmebrücke standen - AUA!

In diesem Sinne wünsche ich Euch immer einen Anpacker in der Nähe, wenn Ihr aus Silber Kaffee oder Tee serviert und ein hübsches Wochenende!



Mittwoch, 13. Januar 2016

12 von 12 - Januar 2016

Hey - jetzt kommt noch nachträglich mein Post zum 12. d. Monats. Habe ich mir doch vorgenommen daran zu denken und den 12. d. Monats mit Fotos zu dokumentieren.


Ein Tag, an dem ich Homeoffice mache, startet - wie sonst auch - erst mal in den Kinderzimmern.
  • Spielsachen vorsichtig zur Seite schieben, damit gelüftet werden kann
  • Zusammen gelegte Wäsche verteilen 
  • Wasser kochen für Tee
  • Da liegt Toni direkt mal auf dem gemachten Bett
  • genau wie die Puppe
  • Bei uns in der Familie ist das Zentangle-Fieber ausgebrochen. Kärtchen fliegen überall rum


  • Nun aber konzentriert fünf Stunden arbeiten
  • zwischendurch Schneegestöber bewundert. Dicke Flocken schwebten vom Himmel hernieder
  • Lookbook von Eden und Hamburger Liebe angeschaut
  • und gleich Vororder platziert
  • Was man daraus nähen könnte in der neuen Ottobre angeschaut
  • Kissenbezug fertig gemacht

Das war mein 12. im Januar.Weitere Tagesabläufe gibt es wieder bei Caro.




Montag, 11. Januar 2016

Sonntagsrätsel # 1 - Auflösung

Na? Wart Ihr erfolgreich beim Raten? Also, als ich das Foto gesehen habe, hatte ich keinen blassen Schimmer, wie es zustande gekommen ist. Ich fand es so lustig, dass ich es Euch zeigen musste. Hier kommt nun die Auflösung des Sonntag-Rätsels # 1:

Zu Weihnachten gab es Leuchträder für das abgefahrene Waveboard der Großen und die Kleine hat eines direkt mit Leuchträdern bekommen. Die beiden sind also Hand in Hand in der dunklen Straße rumgegurkt und Papa hat es mit Langzeitbelichtung und quasi Stativ fotografiert.

Jetzt wo Ihr die Lösung wisst, könnt Ihr also beruhigt in die Woche durchstarten!


Sonntag, 10. Januar 2016

Sonntagsrätsel # 1

Na? Habt Ihr Lust zum Mitraten? Dann mal los! Ich kann Euch soviel verraten, dass es Spuren sind, die jemand hinterlassen hat. Eure Aufgabe ist nun zu tippen wer da wie die Spuren hinterlassen hat.
Entstanden sind die Spuren in der Straße, in der ich als Kind mein Unwesen getrieben habe. Es ist eine Siedlung mit 14 ganz eigenwilligen Häusern. Sie sehen aus wie Starenkästen und sollten in den 1960iger Jahren vielen Familien die Möglichkeit geben nicht nur dort zu wohnen, sondern nebenbei auf den großen Grundstücken einen Nebenerwerb in Form von Gemüseanbau, Hasenzucht und Hühnern zu betreiben. Für Kinder war das ein Paradies. Als ich klein war, gab es leider nicht mehr so viele Kinder. Das Schicksal der Spätgeborenen! ;-)

Also - wie sind die Spuren entstanden? Hinterlasst gerne Eure Ideen als Kommentar!

Euch einen schönen Sonntag! Morgen gibt es die Lösung!


Freitag, 8. Januar 2016

Ausflugstipp in Köln - Odysseum, das Abenteuermuseum

"Zwischen den Jahren" waren wir im Rheinland und haben Familie besucht. Die Zeit haben wir aber auch für Ausflüge genutzt. An einem der Tage ging es in das Odysseum. Das ist ein Abenteuermuseum für Kinder. Kinder können selber Experimente machen. Ihr dadurch erworbenes Wissen auch gleich testen. Damit man diese Experimente machen kann, muss man eine Arbeitsanweisung lesen. Wenn Kinder nicht so lesefreudig sind oder es noch nicht können, heißt es für die Begleiter umso mehr lesen *lach*. Das macht den Besuch vielleicht etwas anstrengend.

Es gibt Ralleys für verschiedene Altersgruppen. Also quasi auch für Papas! ;-)

Da tauchen Fragen auf, welches Tier seine Beute am ehesten riechen kann. Ist es etwa das Hausschwein oder der Elefant? Oder doch der Eisbär? Wie funktioniert die Photosynthese? Welcher Sinn funktioniert besser? Der Seh- oder der Hörsinn? Vieles solcher Fragen stehen im Raum und werden durch Spiele erarbeitet. Eine große Extra-Ausstellung befasst sich im Moment mit dem Weltraum und zeigt 3-D Bilder vom Mars. Die sehen schon echt irre aus. Man kann die Sternenbilder lernen und unser Planetensystem...


Alles in allem hatten die Kinder Spaß und wir Eltern auch. Mit 42 EUR (online) war das Familienticket erschwinglich. Es gibt ein Parkhaus direkt unterhalb des Museums. Jacken kann man also ohne Probleme dort lassen. Es gibt Schließfächer in der Ausstellung. Dort könnte man auch ein Picknick einschließen. Wissen macht ja bekanntlich hungrig. Das Essen im Restaurant war erschwinglich, aber nichts so prickelnd - Convenience Food halt.

Aber zurück zur Ausstellung:

Besonders cool sind in der Tat die Exponate aus den Sachgeschichten der "Sendung mit der Maus". Erinnert Ihr Euch an die Geschichte, in der sich Armin eine Dauerwelle hat machen lassen? Das wurde mit Spaghetti nachgemacht...

Oder wie werden eigentlich Aufkleber hergestellt?

Unsere Kinder sind vermutlich genau die Zielgruppe, die das Museum anspricht. Sagen wir also mal Grundschule und ein bisschen weiter. Danach wird es vielleicht etwas uncool. Die Mausausstellung ist sicher auch was für Vorschulkinder.

Falls Ihr also mal bei össeligem Wetter nicht wisst, was Ihr mit den Kindern machen sollt, wir würden sagen: Ein Besuch lohnt sich.

Vielleicht habe ich ja dem ein oder anderen Lust auf das Odysseum gemacht. Viel Spaß!


Mittwoch, 6. Januar 2016

Die heiligen drei Könige - die Sternsinger

Ich bin ganz stolz, dass unsere beiden bei den Sternsingern in diesem Jahr dabei sind. Tausende von Kindern engagieren sich immer Anfang des Jahres um das Hochfest der Heiligen drei Könige für Kinder. Das Thema lautet heuer "Respekt für Dich, für mich, für andere in Bolivien und weltweit". 

Die Sternsinger werden an ein paar Nachmittagen auf ihre Mission vorbereitet und laufen dann endlich von Haus zu Haus um Spenden für die Kinder zu sammeln. Es war ganz aufregend und die Kinder sammeln diverse Eindrücke. Sie wurden nicht von allen Menschen freudig empfangen. Auch das gehört dazu. Sie wurden auch abgewiesen. Es gab Menschen, die die Kinder nach ihrer Berechtigung fragten. Nix ungewöhnliches in dieser Zeit. Einige kannten den Brauch nicht - und das im katholischen Bayern... 

Letztlich waren die Sternsinger aber am Ende des Tages stolz auf sich und ihren Weg. Sie haben kräftig gesammelt und nicht nur Geld für die Kinder. Viele unterstützen die Sternsinger und belohnen sie in Form von Süßigkeiten. Und am Abend haben sie diese aufgeteilt, auch mit der "Tafel". Toll!


Heute war die Aussendung in der Kirche und eine große Schar an Sternsingern zog danach erneut in die Straßen unseres Dorfes, um die frohe Botschaft und den Segen in die Häuser zu tragen. Sie haben dabei Sonnenschein und werden heute Abend nach vollbrachtem Gang sicher kaputt ins Bett fallen. Morgen haben die Ferien ein Ende und der Alltag beginnt.


Dienstag, 5. Januar 2016

Ein gutes neues Jahr wünsche ich!

Hallo,

ruhig ist es hier im Blog gewesen, aber nicht so im real Life... bis zum Heiligen Abend habe ich noch genäht und gebastelt. Die Familie wollte ja auch gerne beschenkt werden.

Wie ich schon im November angemerkt habe, ist dieses Weihnachtsfest für viele meiner Kunden eine Kissenweihnacht geworden. Innerhalb der letzen vier Wochen vor Weihnachten habe ich 5 m weißes Laken (Extrabreit 240 cm) zu fast unzähligen Kissenbezügen gewerkelt. Immer wieder freue ich mich über neue Stoffkombinationen, die gewünscht werden oder die ich selber zusammenstellen darf. Selbst so kurz vor Weihnachten.


Das ist nur eine kleine Auswahl der fertig gestellten Bezüge. Die Namen schreibe ich immer mit der Hand. Je nach Lust, Laune oder Wunsch.

Und theoretisch könnte sich das nun ändern. Ich habe nämlich ein Plotterchen zu Weihnachten bekommen. Und da saß ich nun schon Stunden und habe mich damit beschäftigt. Auch Stoff habe ich schneiden lassen. Allerdings habe ich meine Zweifel, ob ich den Plotter dafür einsetzen werde. Ich glaube die Buchstaben in meiner Schrift sind irgendwie individueller und handgemachter, oder? Bin mir auch nicht sicher, ob es eine Zeitersparnis ist, wenn ich den Plotter schneiden lasse... Oh jeh, Ihr seht, ich bin etwas überfordert. Ich bleibe dran und werde Euch berichten... Jetzt genieße ich noch ein paar Tage Urlaub, bevor das normale Arbeitsleben wieder ruft.

Auf ein gutes, neues, kreatives, glückliches und gesundes Jahr!


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